Die Jungen des Westdeutschen Basketball-Verbands (WBV) gewinnen das Bundesjugendlager 2026, die Mädchen erreichen das Finale. Mit 17 Nominierten stellt der WBV zudem so viele Talente für die weiteren Lehrgänge des Deutschen Basketball Bundes (DBB) wie kein anderer Landesverband.
Zwei Finals, ein Titel, 17 Nominierungen: Kein Landesverband kehrt mit einer stärkeren Bilanz vom Bundesjugendlager 2026 zurück als der WBV. Fünf Tage lang hatten sich am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg mehr als 200 Talente aus 15 Landesverbänden den Bundestrainern gezeigt. Am Sonntag endete die Veranstaltung mit den Finalspielen vor vielen Zuschauerinnen und Zuschauern und mit der Bekanntgabe der Nominierten.
Jungen: Titel nach starkem Start
Die Jungen des Jahrgangs 2012 legten im Finale gegen das Team Nord los wie die Feuerwehr: Nach dem ersten Viertel führte der WBV mit 24:7, zur Pause mit 47:28. Am Ende gewann das Team von Cheftrainer Philipp Kappenstein und Co-Trainerin Nina Graf klar mit 79:53 (24:7, 23:21, 13:18, 19:7). Der beste WBV-Werfer erzielte 15 Punkte.
Mädchen: Silber nach langem Mithalten
Die Mädchen des Jahrgangs 2011 hielten im Finale gegen Berlin zwei Viertel lang mit und lagen zur Pause nur 25:31 zurück. Im dritten Viertel setzte sich der Gegner ab und gewann 69:46 (15:13, 16:12, 14:7, 24:14). Für das Team von Cheftrainerin Lena Hannappel und Landestrainer Max Schwamborn steht damit Platz zwei.
Die Podestplätze
Mädchen: 1. Berlin, 2. WBV, 3. Bayern
Jungen: 1. WBV, 2. Team Nord, 3. SG Südwest
17 Nominierungen für den WBV
Acht Spielerinnen und neun Spieler des WBV stehen im Kreis der Nominierten. Bei den Mädchen stellt Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Berlin die meisten Nominierten, bei den Jungen gemeinsam mit Baden-Württemberg. Für die nominierten Jungen geht es Ende des Jahres mit einem Camp weiter, die nominierten Mädchen erwartet ein Nominierungslehrgang.
Alan Ibrahimagic, Bundestrainer Nachwuchs männlich, sah eine starke Generation: „Wie mittlerweile fast immer haben wir eine Generation mit viel Potenzial, viel Athletik und auf den meisten Positionen gut besetzt.“ Den Spielern ohne Nominierung macht er Mut: „Für die Nominierten kommt das Camp Ende des Jahres, die anderen sind alle nah dran, in ein paar Monaten kann das schon ganz anders aussehen. Jetzt: Arbeiten!“
Heiko Czach, Bundestrainer Nachwuchs weiblich, hat ein klares Ziel vor Augen: „Wir sind natürlich alle ‚all in‘, denn bei der nächstjährigen U16-EM kann man sich wieder für eine U17-WM qualifizieren.“ Das Lob für die Arbeit an der Basis gilt auch den WBV-Vereinen: „Man hat hier beim Bundesjugendlager die gute Arbeit der Vereine und der Landesverbände gemerkt, es war ein tolles Miteinander.“ Und für alle ohne Nominierung gilt: „Die Tür ist ja immer offen.“
Alle Ergebnisse und Nominierungen: basketball-bund.de
Alles rund um die WBV-Kader: basketball.nrw/aktuelle-kader
Quelle und Foto: DBB




