Verband
Dienstag April 13, 2021

Der Westdeutsche Basketball-Verband hat seit Beginn des Jahres eine Anti-Doping-Beauftrage: Kristina Wencki aus Oberhausen.

Die 32-jährige spielt bereits seit 22 Jahren Basketball, aktuell ist sie Mitglied beim TC Sterkrade 69.

Kristina Wencki im Interview über ihre Aufgaben als Anti-Doping-Beauftrage des WBV.

Kristina, wie bist du Anti-Doping-Beauftragte des WBV geworden?

Ganz einfach, Landestrainer Mike Kasch hat mich gefragt, und ich habe JA gesagt.


Wieso hat Mike Kasch dich angesprochen?

Ich denke, der WBV suchte eine vertrauenswürdige Person, die sich der Pflichten bewusst ist, die mit dem Amt verbunden sind. Da sind sie bei mir absolut richtig.


Welche Qualifikation bringst du ansonsten mit?

Interesse für die Anti-Doping-Thematik und Spaß am Ehrenamt – der Job ist rein ehrenamtlich. Ich besuche zur Ausbildung diverse Veranstaltungen der NADA (Nationale Anti Doping Agentur Deutschland), zum Beispiel habe ich an der Jahresveranstaltung der NADA zum Thema „Doping im Leistungssport“ online teilgenommen. Und natürlich bin ich mit den Landestrainern des WBV im ständigen Austausch.


Was genau sind deine Aufgaben als Anti-Doping-Beauftragte?

Ich bin Ansprechpartnerin für die NADA und vor allem Ansprechpartnerin für die Leistungsteams und Jugendspieler*innen im WBV und auch deren Eltern, wenn es Fragen zum Thema Doping gibt. Ich stehe mit Rat und Tat zur Seite. Es ist geplant, dass ich bei den Kadern immer wieder mal dabei bin, um eine Vertrauensbasis zu den Spieler*innen aufzubauen. Darüber hinaus zeige ich Präsenz bei öffentlichen Veranstaltungen und informiere gezielt über Doping.


Du bist also in erster Linie Ansprechpartnerin in Sachen Aufklärung rund um das Thema Doping?

Genau. Ich werde keine Tests durchführen oder begleiten. Das kommt immer von offizieller Seite, von übergeordneter Stelle. Ich bin für die Präventivmaßnahmen zuständig.


Ist Doping ein Thema im Basketball und speziell im WBV?

Aus meiner bisherigen Erfahrung nicht. Wir dürfen das Thema allerdings grundsätzlich nicht unterschätzen. Denn es fängt ja schon damit an, dass ich Medikamente nehme, weil ich mich nicht gut fühle und dann zum Training oder Spiel gehe. Gezieltes Doping ist bei uns im WBV glücklicherweise nach meinem Kenntnisstand überhaupt kein Thema.


Wie bist du am besten erreichbar?

Meine Kontaktdaten stehen auf der Website des WBV. Ich bin jederzeit per Mail zu erreichen. Da Corona gerade vieles erschwert, freue ich mich darauf richtig durchzustarten, wenn wir wieder in die Hallen dürfen.


Das Interview führte WBV-Pressesprecher Rüdiger Tillmann.

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