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Der Deutzer TV ist nach dem 4. Spieltag der 1. Regionalliga Herren das einzige Team ohne Niederlage und steht mit 8 Punkten an der Tabellenspitze. Im Topspiel besiegten die Kellerkinder die bis dahin ebenfalls noch ungeschlagenen Ballers aus Ibbenbüren nach Verlängerung 78:76.

Am Tabellenende warten die NEW Elephants Grevenbroich und die BG Dorsten auf das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison.

Spielberichte zu allen Partien des 4. Spieltags der 1RLH in der News.

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1. Regionalliga Herren | 4. Spieltag | 15. + 16.10.2021

15.10.2021
TSV Bayer 04 Leverkusen 2 - Citybasket Recklinghausen 92:80
BBA Hagen - Hertener Löwen 68:79
SV Haspe 70 - Telekom Baskets Bonn 2 77:72

16.10.2021
Deutzer TV - bringiton Ballers Ibbenbüren 78:76
NEW Elephants Grevenbroich - BSV Münsterland Baskets Wulfen 74:90
ETB Miners - BG Dorsten 100:76
BBG Herford - TuS 59 HammStars 101:85

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Aktuelle Ergebnisse der 1RLH

Tabelle der 1RLH

Spielplan der 1RLH

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Spielberichte zum 4. Spieltag der 1RLH

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TSV Bayer 04 Leverkusen 2 - Citybasket Recklinghausen 92:80
von Martin Karbe (Citybasket Recklinghausen)

Einbruch im Schlussviertel – David Ewald verletzt sich

Aufgrund eines dramatischen Einbruchs im Schlussviertel unterlagen die Regionalliga-Korbjäger von Citybasket mit 80:92 (19:21, 23:19, 28:26, 10:26) bei der Zweitvertretung der Bayer Giants Leverkusen. Dazu müssen sie auch noch den Ausfall von Pointguard David Ewald verkraften, der sich kurz vor Ende des dritten Viertels eine Bänderverletzung zuzog und das Spielfeld verlassen musste.

„Gebrochen ist nichts“, rekapitulierte Coach Konrad Tota das Resultat der Röntgenaufnahmen, „aber es sah auf dem Feld schon gravierend aus. Ich befürchte, dass er einige Zeit ausfallen wird.“ Zahlreiche Genesungswünsche aus der Citybasket-Familie gehen an den Aufbauspieler, wobei natürlich jeder die Daumen drückt, dass David Ewald seine Verletzung gut übersteht und schon bald wieder auf dem Feld stehen kann.

Auch mit ihm und Rückkehrer Kendall Stafford hatte Coach Tota in der Ostermann-Arena nur neun Akteure aufbieten können, da Philipp Spettmann, Jan Letailleur, Jamie Töps und auch die Youngster Felix Gröne und Simon Dyczmons nicht zur Verfügung standen. Demgegenüber traten die Bayer Giants offenbar in Bestbesetzung an: Ihre Topscorer Merz und Winter (je 18) hatten in der Vorwoche in Wulfen gar nicht im Kader gestanden.

So entwickelte sich von Beginn an das erwartet enge Match, in dem die Recklinghäuser – angeführt von einem stark aufspielenden Tyson Kanseyo – einen leichten Rückstand aus dem ersten Viertel bis zur Pause in eine 42:40-Führung hatten ummünzen können. Auch Kendall Stafford hatte hieran seinen Anteil: Neben Kanseyo war der Forward der einzige Recklinghäuser, der auf eine zweistellige Punktausbeute kam.

Als am Ende des dritten Viertels eine 70:66-Führung der Gäste zu Buche stand, schien sich die Partie aus Citybasket-Sicht allmählich in die richtige Richtung zu bewegen – doch dann kam der Ausfall vno David Ewald. Ohne den „Floor General“ bekamen die Recklinghäuser keine rechte Struktur mehr ins Spiel, leisteten sich mehrere Ballverluste, die Leverkusen zu leichten Zählern nutzte. Trotzdem war Citybasket weiterhin noch im Geschäft, doch als dann Kanseyo mit fünf Fouls vorzeitig das Parkett räumen musste, war die Entscheidung zugunsten der Hausherren gefallen.

„Das war schon frustrierend“, räumte der Trainer ein, „ohne dass Leverkusen groß etwas geändert hat, haben wir am Ende völlig den Faden verloren und die Punkte abgegeben. Sicherlich müssen wir da im Hinblick auf das nächste Spiel noch einige Dinge besprechen.“

Und dieses nächste Spiel findet bereits am kommenden Samstag (23. Oktober) in der Vestischen Arena statt. Gegner sind die Grevenbroich Elephants und Sprungball ist um 19:00 Uhr!

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BBA Hagen - Hertener Löwen 68:79
von Kosta Filippou (BBA Hagen)

Zwei schlechte Starts sind einer zu viel - BBA verliert mit 68:79 gegen Herten

Eine Zusammenfassung des Spiels ist dieses mal relativ einfach. Das BBA Team startet nicht gut in das Spiel, lässt viele einfache Chancen zu punkten liegen und kämpft sich über viel Engagement in der Defense zu einer 32:31 Führung in die Halbzeit. Der katastrophale Start in die zweite Halbzeit (2:20!) ist dann aber ein zu großes Handicap, um dieses Spiel noch einmal drehen zu können.

Defensiv ist die Leistung nicht herausragend aber gut. Liga Top-Scorer Pickett kann mit wechselnden Verteidigern auf 21 Punkte gehalten werden (11 unter seinem Schnitt) und das trotz eines "leichten Starbonus" in gewissen Situationen. Offensiv jedoch fehlte es an diesem Abend an vielen entscheidenden Dingen, die letztendlich der Hauptfaktor auch für diese Niederlage waren. Das Fehlen der beiden Top-Scorer Marcus Ligons und Yannick Opitz konnte das Team von Coach Kosta Filippou an diesem Abend nicht kompensieren. Einen starken Auftritt hatte erneut Youngster Finn-Luca Philipp, der zusammen mit dem 18-Jährigen Aldin Ribic und Routinier Sören Fritze mit je 11 Punkten Top-Scorer in ihren Reihen waren.

Stimme zum Spiel von Coach Kosta Filippou: "Der Start in die zweite Halbzeit hat uns wahrscheinlich eine Siegchance genommen. Was uns fehlt ist Sicherheit in unserem Angriff. Das ist bei einem so jungem Team (22,2 Jahre an diesem Abend / Anm. d. Red.) nicht verwunderlich aber eben auch ein Problem, denn bei allen drei bisherigen Niederlagen bleiben wir unter der 70 Punkte Marke. Dazu ist das Fehlen von beiden Top-Scorern in unserem Team nicht einfach hinwegzureden, insbesondere dann nicht wenn diese Beiden in der Woche davor zwei der entscheidenden Faktoren für den ersten Sieg waren. Jedes Spiel und auch Niederlagen werden uns weiter bringen. Auch aus diesem Spiel werden wir lernen."

Die Situation und das nächste Spiel. Mit einem Sieg und drei Niederlage startet das BBA Team schwierig in die Saison. Nächste Woche steht erneut ein Heimspiel an und zwar am Samstag den 23.10. um 20:15 Uhr. Dann ist das Team von ETB Essen zu Gast.

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SV Haspe 70 - Telekom Baskets Bonn 2 77:72
von der Website der SV Haspe 70

Erstes Heimspiel bringt 1. Saisonsieg

Alles war angerichtet – Campkids ready, Halle gut gefüllt & nach 580 Tagen konnten die Fans endlich wieder ein Heimspiel ihrer Eversbüsche in der Rundsporthalle genießen. Und das Team enttäuschte sie nicht. Ganz im Gegenteil – Spannung pur mit bester Stimmung und dem verdienten Sieg nach 40 hart umkämpften Minuten!

Mit dem Hochball merkte man den Spielern den unbedingten Willen an, mit einem Sieg endlich in der Liga anzukommen. Doch Bonn startete besser ins Spiel (0:5, 2. Minute). Jedoch konterten die Blau-Gelben ihrerseits mit einem 7:0-run und so entwickelte sich eine defensiv geprägte Partie im ersten Viertel. 15:17 lautete der Zwischenstand.

Frierson zwang die Coaches mit 5 Punkten in Folge zu einer schnellen Auszeit. Diese zeigte Wirkung. Von nun an wurde die Defense bissiger und sowohl Erik als auch Philipp engten den Bewegungsradius des starken Gästeakteurs erheblich ein und zwangen ihn zu schwierigen Würfen. Offensiv fand man immer die Lücken und belohnte sich endlich am Brett. Insbesondere Oscar & Erik konnten ihre drives entweder selbst finishen oder ihre Mitspieler in Szene setzen. Man führte verdient mit 39:32 zur Halbzeit.

Die Marschroute für die zweiten 20 Minuten war klar. Defensiv weiter fokussiert bleiben und offensiv geduldig seine Möglichkeit suchen. Sven zog im dritten Abschnitt gekonnt die Fäden und scorte bei Bedarf selbst (7 Punkte im 3. Viertel). Ein scheinbar “beruhigendes” 9-Punkte-Polster hatte sich das Team erarbeitet. Und das, obwohl die Personaldecke nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Tré kurz nach der Halbzeit, dünner wurde. Aber hier sprangen neben Max auch der neu verpflichtete Daniel Westbrook in die Bresche und sorgten zusammen mit Boldvyn für Präsenz. Bis zur 36. Minute lief alles weiter nach dem Geschmack der Gastgeber. Man führte mit 68:61 und das Spiel – wie nennt man es nochmal – “lief” in die richtige Richtung.

Dann jedoch übernahm Frierson für die Gäste. Zeitgleich verloren die 70er kurzzeitig ihren Faden. Gut 1 Minute vor Schluss führten dann überraschend die Gäste (68:69) und die Partie schien zu kippen. Oscar übernahm Verantwortung, schnappte sich den Ball und penetrierte beherzt zum Korb. Doch anstatt mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und auf Freiwürfe zu hoffen passte er den Ball zum besser postierten Marvin, der den Dreier eiskalt versenkte!! Die Halle stand mit dem 71:69 kopf und gab dem Team in den letzten 60 Sekunden vor allem defensiv nochmal einen Schub. Bonn musste schwierige Würfe nehmen und der Rebound war bei den Blau-Gelben. Die aus den taktischen Fouls resultierenden Freiwürfe versenkten unsere Spieler und der Jubel war mit der Schlusssirene einfach nur riesengroß!

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Deutzer TV - bringiton Ballers Ibbenbüren 78:76
von der Website der bringiton Ballers Ibbenbüren

Knappe Niederlage nach Verlängerung

Die bringiton Ballers mussten in der Regionalliga West die erste Niederlage hinnehmen. Gegen die starken Gastgeber vom Deutzer TV verloren die Basketballer vom TVI erst in der Verlängerung mit 76:78. Dabei zeigten die ersatzgeschwächten Ibbenbürener eine ansehnliche Leistung in einem Spiel was spannender kaum hätte sein können.

Personal: David Eberhard war wie geplant privat verhindert. Rene Penders und Steffen Teichert mussten kurzfristig wegen gesundheitlichen Problemen passen. Ansonsten waren alle Akteure mit an Board.

Spielverlauf: Von der ersten Minute an sahen die Zuschauer in Köln ein Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Viele Führungswechsel in einer intensiven ersten Halbzeit untermauerten die Ansprüche der beiden Mannschaften, oben in der Liga mitzuspielen. Nach dem Kabinengang setzten sich die Gastgeber leicht ab. Der TVI blieb aber durchgehend in Schlagdistanz. Mit 49:53 aus Sicht der Gäste ging es in den Schlussabschnitt. Knapp vier Minuten vor dem Ende ging der TVI wieder in Führung (59:58). Es folgten erneut einige Führungswechsel, ehe sich die Deutzer eine Minute vor dem Ende mit vier Punkten absetzen konnten. Zwei schnelle Punkte von Albert del Hoyo und ein Freiwurf von Benjamin Fumey brachte den TVI zurück ins Spiel. Nachdem die Gastgeber sich per Freiwurf auf 68:66 absetzten, musste Marco Porcher drei Sekunden vor dem Ende an die Linie und behielt die Nerven. Beim Stand von 68:68 ging es in die Verlängerung. Auch in der Overtime schenkten sich beide Mannschaften nichts. Der TVI führte 20 Sekunden vor dem Ablauf der Uhr mit zwei Zählern. Nach einer Deutzer-Auszeit setzte Anton Geretzki aus der Drehung zu einem Dreier an, der mit Brett durch die Maschen fiel. Im letzten Angriff verloren die Ibbenbürener den Ball und nach einem schnellen Foul erhöhten die Gastgeber schlussendlich auf 78:76.

Das sagt Coach Geno Nesbitt: „Es war ein schweres Spiel. Wir haben uns schwer getan Benny ins Spiel zu bringen. Deutz hat uns das sehr schwer gemacht. Am Ende haben wir die wichtigen Freiwürfe nicht getroffen. Unglücklicherweise gewinnt Deutz das Spiel am Ende per Dreier mit Brett. Insgesamt aber ein gutes Spiel der Jungs. Großes Lob an Lennard Schild, besonders in der Defensive war er immer da. Insgesamt bin ich zufrieden mit der Leistung.

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Wir verlieren das Topspiel in Deutz nach Verlängerung denkbar knapp. Ein auf beiden Seiten zerfahrenes Spiel wird am Ende durch Anton Geretzki gewonnen. Glückwunsch nach Deutz.“

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NEW Elephants Grevenbroich - BSV Münsterland Baskets Wulfen 74:90
aus dem Newsletter der Münsterland Baskets

Ohne echte Center die Elefanten erlegt!

Ohne Michael Haucke, Willi Köhler und Lukas van Buer, dafür aber mit fast 70 Fans im Rücken, gewannen die Wölfe ihr Auswärtsspiel bei den weiterhin sieglosen NEW Grevenbroich Elephants klar mit 74:90 (43:57).

Das Fehlen der drei Längsten im Team hatten somit Lyuben Paskov und Nils Peters zu kompensieren, die ihre Sache vorbildlich lösten. Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt: Souverän spulte der BSV sein Programm ab und konnte sich eine komfortable Halbzeitführung erspielen. Das lag am konzentrierten und kontinuierlich guten Spiel der Mannschaft von Gary Johnson. Die beiden Hauptdarsteller bis dahin hatten jeweils zweistellig gepunktet (Allen 18 Punkte, Paskov 10 Punkte) bzw. sogar schon ein Double/Double aufgelegt (10 Rebounds Paskov). Doch auch auf den Rest des Teams war verlass, der Wölfe-Coach konnte die Spielzeiten überwiegend gleichwertig verteilen und das tat dem Spielfluss keinen Abbruch.

Im zweiten Durchgang ging es dann zunächst souverän weiter, bis es zu einer schweren Verletzung von Lyuben Paskov kam. In der 27. Minute war er Leidtragender eines ungeahnten Ellbogen-Checks, der ihm eine blutige und schmerzende Nase einbrachte. Mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ging es im Rettungswagen zur nächsten Klinik, die den Bruch leider bestätigte. Zu dem Zeitpunkt lag die Führung der rot-weißen bei 11 Punkten (55:66), der Ausfall des Bulgaren sorgte zunächst für einen Schock-Moment bei den Südmünsterländern.

Eine kleine Mini-Serie (8:2) brachte die Elefanten wieder in Schlagweite und so kamen sie kurz vor der letzten Viertelpause noch mal auf 5 Punkte heran (63:68). Doch nun zogen die Wölfe die Zügel ordentlich an, wollten auch für Mannschaftskamerad Paskov das Spiel nach Hause bringen. Eine 5:20-Serie durch Blocks, Steals und einige Dreier (am Ende 12 an der Zahl) brachte zwei Minuten vor Ende der Partie die Entscheidung, Wulfen führt mit 68:88. Den 74:90-"Auswärtssieg" besangen Fans und Mannschaft dann gemeinsam, den Spielern war die Freude nach der unglücklichen Niederlagen gegen Leverkusen aus der Vorwoche deutlich anzumerken.

Wulfen konnte mit diesem Sieg sein Punktekonto ausgleichen und steht auf Platz 8 nun wieder auf einen PlayOff-Platz. Grevenbroich hält zusammen mit der BG Dorsten sieglos die rote Laterne am Tabellenende.

Für den BSV geht es nun mit einem Heimspiel gegen die BBG Herford weiter. Die Ostwestfalen haben drei ihrer vier Spiele gewonnen, mussten sich nur der Bundesliga-Reserve der Telekom Baskets Bonn geschlagen geben. Mit einem Sieg könnte der BSV sich oben dranhängen und nach Spielen mit der BBG gleichschließen. Sprungball ist am 23. Oktober um 20.00 Uhr.

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ETB Miners - BG Dorsten 100:76
von der Website der Miners

Miners besiegen Dorsten klar

Nach einem souveränen Auftritt besiegten die ETB-Miners an diesem Samstag die BG Dorsten mit 100:76 (18:12 / 52:27 / 76:50) und fahren die ersten beiden Punkte der Saison ein.

Dabei dauerte es über zwei Minuten, bevor Fabian Richter mit einem beherzten Dribbling durch die Zonenmitte für die ersten Punkte des Spiels sorgte. Beiden Mannschaften war der Druck, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen, anzumerken. Leichte Punkte wurden beidseitig liegen gelassen. Die ersten beiden Punkte aber wirkten wie ein Befreiungsschlag, schnell bauten die Miners nach weiteren Punkten von Ajagbe und Peterson ihre Führung auf 7:2 aus und gewannen mit Fortschreiten des Spiels immer mehr an Sicherheit und Selbstvertrauen. Das Team um Trainerduo Wendt/Wilder drückte dem Spiel seinen Stempel auf, spielte befreit auf und setze die Gäste, die allerdings ohne Mannschaftskapitän Nderim Pelaj antreten mussten, in der Defense enorm unter Druck. Das Resultat: Die ca. 200 Zuschauer bekamen wichtige Steals, dynamische Fastbreaks, spektakuläre Dunks und gut herausgespielte Würfe zu sehen.

Eine erste Vorentscheidung in diesem Spiel fiel Mitte des 2. Viertels, als sich die Miners innerhalb weniger Minuten mit einem 15:2 Lauf von 18:12 auf 33:14 absetzen und das zweite Viertel mit 34:15 gewinnen konnten. Vor allem aus der Distanz wusste das Team dieses Mal zu überzeugen. 9 von 17 Würfen jenseits der 3er Linie fanden ihr Ziel. Als besonders treffsicher präsentierten sich Patrick Carney mit vier von fünf Treffern und Fabian Richter, der drei seiner fünf Versuche einnetzte. Auch Sadic Ajagbe, der sich immer wieder geschickt unter dem Korb durchsetzte, wusste zu überzeugen. Dazu passte Marcel Koulibaly besonders gut in der Defense auf und sorgte so für den ein oder anderen Steal. Ebenso ging das Reboundverhältnis mit 39:32 an die Miners. Allein Nino Janoschek angelte sich 9 Abpraller. Erfreulich aus Miners Sicht war auch, dass Thomas Szewczyk nach langer Verletzungspause seine ersten Spielminuten absolvieren konnte.

Wenn es was zu bemängeln gab, dann das, dass die Miners zu viele einfache Punkte haben liegen lassen. Ebenso unzufrieden war das Trainerteam mit der Defense in der 2. Halbzeit. „Es darf uns nicht passieren, dass wir in einer Halbzeit 49 Punkte von einem Gegner kassieren, der bereits angeschlagen ist“, so Raffi Wilder. „Da haben wir hinten nicht gut gestanden.“

Trotz allem sind die beiden Trainer natürlich hochzufrieden. Devin Peterson wurde im Laufe des Spiels immer stärker, auch wenn die Trefferquote gerade zu Beginn des Spiels nicht optimal war. Lars Wendt: „Devin hat gezeigt, dass er ein Allrounder ist. Er belebt unser Spiel, macht die anderen Spieler stärker und setzt den Gegner ständig unter Druck. Wir sind uns sicher, dass auch seine Trefferquote noch steigen wird und er uns in den kommenden Wochen enorm weiterhilft.“ Alles in allem war es ein sehr erfreulicher Abend für die Miners. „Wir sind als Mannschaft aufgetreten, haben den Ball gut laufen lassen und haben sehr häufig unsere Systeme zu Ende spielen können“, ergänzt Raffi Wilder. „Die Verantwortung wurde aufgeteilt und allein fünf Spieler punkteten zweistellig. Das muss uns Mut für die kommenden Aufgaben machen.“

Am kommenden Freitag müssen die Miners in Hagen antreten.

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BBG Herford - TuS 59 HammStars 101:85
von Jürgen Berger (BBG Herford)

Starke Teamleistung beschert nächsten Heimsieg

Am vergangenen Spieltag konnte sich unsere erste Mannschaft mit 101:85 (26:22/24:20/29:18/22:25) gegen die TuS 59 HammStars durchsetzen und sich somit den dritten Tabellenplatz in der ersten Regionalliga West erkämpfen.

Das Spiel begann für beide Mannschaften auf Augenhöhe. Das Team von Headcoach David Bunts hatte einen guten offensiven Rhythmus und konnte sich so immer wieder offene Würfe erspielen. Auf Seiten der Gäste wiederum war es vor allem Aufbauspieler Till Hornscheidt, der drei seiner insgesamt vier Distanzwürfe im ersten Viertel verwandelte und die HammStars so zwischenzeitlich sogar in Führung brachte. Trotz einer intensiven Verteidigungsarbeit der Herforder gelang es den Gästen, die Feldwurfquote hochzuhalten; zur Halbzeit trafen sie 50% ihrer Dreipunktwürfe.

Auf BBG-Seite traten vor allem Juhwan Harris-Dyson (26 Punkte) und Dainius Zvinklys (20 Punkte) in Erscheinung. Durch geschickte Ballvorträge von Ole Wendt (9 Assists) und Omar Zemhoute (6 Assists) gelang es den Gastgebern immer wieder, die besser stehenden Mitspieler ins Spielgeschehen einzubinden. Auch aus der Distanz waren die Herforder effizient; Dreierspezialist Dzemal Taletovic (13 Punkte) sorgte immer wieder für Gefahr von jenseits der Dreipunktlinie. Bei Hamm war es im zweiten Spielabschnitt vor allem die individuelle Klasse von Faton Jetullahi (30 Punkte), der das Team von Headcoach Ivan Rosic im Spiel hielt. Trotz des gut aufspielenden Gegners setzten sich die Gastgeber aufgrund besserer Ballbewegung, vielen guten Entscheidungen sowie entschlossenem Nachsetzen am offensiven Brett und daraus resultierenden zweiten Chancen mit 50:42 zur Pause ab.

Im dritten Spielabschnitt lief die BBG dann selbst heiß, wohingegen Hamm Probleme hatten, an seine Offensivleistung aus der ersten Hälfte anzuknüpfen. Dank einiger Umstellungen agierte das Team von David Bunts noch effizienter in der Verteidigung und ließ kaum hochprozentige Wurfchancen zu. Gleichermaßen führte die intensive Verteidigungsarbeit zu vielen Ballgewinnen, die man am offensiven Ende des Feldes in Zählbares umwandeln konnte. Auch Aufbauspieler Omar Zemhoute (23 Punkte) war in dieser Phase des Spiels nicht zu stoppen. Durch seine offensive Gefahr musste Hamm ihn eng verteidigen, was er dazu nutzte, um seine Mitspieler gekonnt in Szene zu setzen. Die daraus resultierende Führung, die zwischenzeitlich 23 Punkte betrug, nahmen die Herforder mit ins letzte Viertel. Zwar warf der Gegner noch einmal alles in die Waagschale, konnte jedoch aufgrund der weiter gut eingestellten BBG keinen Anschluss mehr finden. Letztlich ging der Sieg verdient an die Werrestädter, nachdem Flügelspieler Piet Niehus mit einem entschlossenen Zug zum Korb die magische Grenze der 100 Punkte knacken konnte.

„Wir haben heute eine gute Leistung gezeigt, nachdem wir letzte Woche in Bonn streckenweise Probleme hatten, die Intensität zu halten. Ohne Jan Brinkmann und mit dem leider immer noch verletzten Vaidotas Volkus war das heute eine entschlossene Reaktion und ich bin stolz auf die Jungs“, zeigte sich David Bunts nach dem Spiel sichtlich zufrieden.

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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von der BBG Herford, Foto von Klaus Schütz.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

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