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Samstag Dezember 05, 2020

Am 6. Spieltag hat das Corona-Virus auch die 1RLH erreicht. Von sechs Partien mussten zwei aufgrund von Corona abgesagt werden. Erst meldeten die BSV Münsterland Baskets Wulfen eine Corona-Infektion, dann die Dragons Rhöndorf.

Gespielt wurde in der 1RLH trotzdem. Ibbenbüren schaffte ein denkbar knappes 68:67 gegen Recklinghausen und kletterte auf Platz 2 der Tabelle.

Die HammStars feierten im Aufsteigerduell gegen die Telekom Baskets ihren ersten Saisonsieg.

Am Dienstag haben sich die Verantwortlichen der 1RLH und der WBV zu einer Videokonferenz verabredet, um die aktuelle Corona-Situation zu bewerten und zu entscheiden, wie es in der 1RLH weitergeht.


1. Regionalliga Herren | 6. Spieltag | 23 + 24.10.2020

23.10.2020
TSV Bayer 04 Leverkusen 2 - Hertener Löwen 62:77

24.10.2020
bringiton Ballers Ibbenbüren - Citybasket Recklinghausen 68:67
BBG Herford - BG Dorsten 94:84
TuS 59 HammStars - Telekom Baskets Bonn 2 72:62
NEW Elephants Grevenbroich - Dragons Rhöndorf ABGESAGT
BSV Münsterland Baskets Wulfen - BG Hagen ABGESAGT


Link zum Spielplan der 1. Regionalliga Herren

Link zu den Ergebnissen der 1. Regionalliga Herren

Link zur Tabelle der 1. Regionalliga Herren


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TSV Bayer 04 Leverkusen 2 - Hertener Löwen 62:77
von Christopher Kwiotek (TSV Bayer 04 Leverkusen)

Trotz Niederlage: Die Richtung stimmt!

Die Zweitvertretung des TSV Bayer 04 Leverkusen hat in der 1. Regionalliga West zum zweiten Mal in Folge verloren. Die Rheinländer unterlagen in eigener Halle den Hertener Löwen mit 62:77 (25:38).

Dabei sahen die Zuschauer in der Ostermann-Arena, 50 waren zugelassen, eine streckenweise gute Partie der jungen GIANTS. Die 04er spielten mutig auf und brachten eine gut besetzte Hertener Mannschaft ziemlich ins Schwitzen. Das Spiel gestaltete sich in den ersten Minuten eng, BAYER setzte gute Akzente in der Defensive und lag nach dem ersten Abschnitt mit 14:15 zurück. Im zweiten Durchgang trafen die Löwen dann besser, während bei den Leverkusenern das Wurfglück fehlte. Dies sollte sich, wie in der Vorwoche bei Citybasket Recklinghausen, durch die gesamte Partie ziehen. Die Gäste nutzten die Schwäche der Hausherren von „Downtown“ aus und erspielten sich einen recht deutlichen Vorsprung. Mit einem Rückstand von 13 Zählern (25:38) aus Sicht des TSV ging es in die Kabine.

Nach der Halbzeit kamen die GIANTS ll mit Elan zurück auf das Parkett an der Bismarckstraße. Die Leverkusener fighteten unermüdlich gegen einen Gegner, der mit Spielern wie Lavon Hightower oder Mathias Perl über ehemalige Zweitligaspieler verfügt. Doch die oben erwähnte schwache Dreierquote (Leverkusen traf 5 von insgesamt 29 Distanzwürfen – gleichbedeutend mit einer Trefferquote von 17,2 %) und die hohe Anzahl an Ballverlusten (21 Turnover) waren am Ende ausschlaggebend dafür, dass die ganz große Aufholjagd ausblieb. Die Begegnung kippte nicht, Herten ging als verdienter Sieger vom Feld. Auf der Anzeigetafel leuchtete nach 40 gespielten Minuten ein 62:77 auf.

Bester Spieler auf Seiten der Gastgeber war Benjamin Nick, der starke 18 Punkte markierte und 9 Rebounds abgriff. Er schrammte nur hauchdünn an seinem ersten Saison-„Double-Double“ vorbei. Zweistellig scorte auch Justin Gnad, der auf 14 Zähler kam. Nico Funk bewies einmal mehr seine „Allround-Qualitäten“. Der Point Guard kam in 28 Minuten Spielzeit auf 9 Zähler, 4 Rebounds, 3 Assists und 2 Steals. Nach fünf Spieltagen belegen die Farbenstädter aktuell den achten Tabellenplatz von insgesamt 13 teilnehmenden Mannschaften.

„Wir haben gegen ein individuell gut besetzten Gegner verloren, der uns viel abverlangt hat“, so BAYER-Cheftrainer Karsten Schul kurz nach Spielende. „Aktuell hadern wir mit unserer schwachen Wurfquote von außen, mit der wir so in der 1. Regionalliga keine Partien gewinnen können. Hier gilt es weiter hart zu arbeiten und ich weiß, dass die Jungs werfen können. Nichts desto trotz bin ich mit unserem Auftreten zufrieden. Wir kämpfen um jeden Rebound und die jungen Spieler zeigen großen Einsatzwillen. Die Entwicklung innerhalb der Mannschaft ist erkennbar!“

Am kommenden Samstag, 31.10.2020, um 19:30 Uhr haben die Leverkusener eine Chance zur Wiedergutmachung. Dann geht es in der KIA BAUMANN ARENA gegen die BG Dorsten um weitere wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs.


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bringiton Ballers Ibbenbüren - Citybasket Recklinghausen 68:67
von Martin Karbe (Citybasket Recklinghausen)

Bittere Niederlage in der Schlusssekunde

Das war mehr als unglücklich. Durch einen kuriosen Gegenkorb in der letzten Spielsekunde unterlagen die Regionalliga-Korbjäger von Citybasket bei den bringiton Ballers Ibbenbüren mit 67:68 (16:22, 17:17, 12:10, 23:19).

Am Ende des erwartet knappen Duells zweier kompakter Verteidigungsreihen führten die Recklinghäuser vor dem letzten Angriff der Gastgeber in der Sporthalle Ost mit 67:66. Die Ibbenbürener entschieden sich mit Ablauf der Spielzeit für eine Dreierversuch, der aber sein Ziel verfehlte. Während die Citybasket-Bank den Jubelschrei schon auf den Lippen hatte, fischte sich Marcello Schröder den Abpraller und bugsierte ihn aus unmöglicher Position per Tipp-In noch in den Korb. Die Niederlage war besiegelt.

Dabei hätte es zu einem solchen Herzschlagfinale gar nicht erst kommen müssen. „Wir haben aus Rebounds und Ballgewinnen zu wenige erfolgreiche Fastbreak-Abschlüsse hinbekommen“, analysierte Citybasket-Coach Johannes Hülsmann das Hauptproblem des Umschaltspiels. „Beinahe jeder unserer Spieler hat im Laufe des Spiels hier mal eine gute Korbchance verdaddelt.“

In der Defensive sah der Coach die größten Schwächen beim Ausboxen und in der Pick-and-Roll-Verteidigung. „Das macht Ibbenbüren wirklich gut – und wir konnten uns aufgrund vieler Ausfälle unter der Woche darauf nicht so effektiv vorbereiten, wie es eigentlich geplant war.“

Nach den Trainingseinheiten in Rumpfbesetzung mussten die Recklinghäuser auch beim Spiel noch auf Jari Beckmann und Lennard Kaprolat verzichten; dafür hatte Elakkijan Sinathamby aus der Zweitvertretung die Reise ins Münsterland mit angetreten. Doch auch die Hausherren waren nicht komplett besetzt: Neben dem verletzten Benjamin Fumey fehlte auch ihr US-Importspieler Jordan Hill kurzfristig.

Auf Citybasket-Seite vermochte Nathan Davis diesmal nicht so starken Einfluss auf das Spiel seiner Mannschaft zu nehmen, wie dies noch in der Vorwoche der Fall gewesen war. Vor allem die Wurfquoten des US-Guards waren in Ibbenbüren schwach. „Nate hat in der ersten Halbzeit einige Foulpfiffe nicht bekommen und danach die Würfe zu sehr forciert“, beobachtete Hülsmann. „In der zweiten Halbzeit hat er es besser gemacht.“

Immer wieder schafften es die Gäste, über Backdoor-Aktionen zu punkten, konnten außerdem durch gute Ballbewegung freie Würfe herausspielen – nur leider nicht durchgängig. „Wir sind weiterhin auf einem guten Weg“, bilanzierte Hülsmann, „müssen es aber schaffen, unser Spiel über die gesamten 40 Minuten konstanter durchzuziehen. Auch die Anzahl der unnötigen Ballverluste ist noch zu hoch.“

Am kommenden Samstag (31. Oktober) weist der Spielplan der 1. Regionalliga das Derby gegen den BSV Wulfen in der Vestischen Arena aus. Da es im Wulfener Team in der Vorwoche jedoch einen Corona-Fall gab, ist noch nicht abschließend geklärt, ob diese Partie wie geplant stattfinden kann oder verschoben werden muss. Wir informieren darüber zeitnah auf unserer Homepage und den sozialen Medien.


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BBG Herford - BG Dorsten 94:84
von Jürgen Berger (BBG Herford)

Wille und Einsatz ermöglichen ersten Heimsieg

Beim 94:84 (25:17/17:33/26:17/26:17) Sieg der BBG Herford gegen die BG Dorsten war es nicht nur ein lange Zeit offenes, sondern extrem spannendes Spiel. Die offensiv geprägte Partie wurde erst im letzten Viertel entschieden.

Zu Beginn des ersten Spielabschnittes gingen die Herforder präzise und konzentriert ans Werk. Die gute Ballbewegung aus den vorherigen Partien wurde beibehalten, die Abschlussquote der Würfe konnte allerdings gesteigert werden. Vor allem defensiv konnten Omar Zemhoute, Ole Wendt und Neuzugang Jordan Ratinho viel Druck auf den Ballführer der BG Dorsten ausüben. Gen Ende des ersten Viertels kamen die Gäste jedoch ebenfalls etwas ins Rollen und konnten durch zwei schnelle Körbe von US-Import Maurice Gordon auf 25:17 stellen.

Im zweiten Spielabschnitt lief der mittlerweile ligaweit bekannte Punktegarant der Gäste dann heiß. Gordon erzielte für sein Team mehrere Körbe in Folge. Der Herforder Trainer versuchte, durch geschicktes Wechseln und verschiedene Rotationen in der Verteidigung den Druck auf den Amerikaner aufrecht zu erhalten; jedoch ohne Erfolg. Quasi im Alleingang trug Gordon die BG Dorsten durch den zweiten Spielabschnitt, zur Halbzeit hatte er bereits 26 Punkte auf dem Konto. Die Dominanz des Import-Spielers schien am Selbstbewusstsein der Gastgeber zu nagen. Obwohl gut in die Partie gestartet, hatte das Team von Coach David Bunts im zweiten Spielabschnitt enorme Probleme damit, den Gegner zu stoppen; gleichzeitig traf man offensiv zwar gute Entscheidungen, belohnte sich jedoch nur selten mit Punkten dafür.

Nach der ersten Hälfte schien Coach Bunts die richtigen Worte für seine Herforder Schützlinge gefunden zu haben. Durch eine Umstellung in der Verteidigung konnte man den Druck auf den Leistungsträger der BG Dorsten deutlich verstärken; Gordon musste nach wenigen Minuten auf die Bank. Der bis dato jede Sekunde auf dem Feld stehende Dorstener brauchte ein wenig Zeit zum Durchatmen, was die BBG nutzte. Durch schnelle Körbe und kluge Pässe auf die Innenspieler Volkus (15 Punkte) und Zvinklys (24 Punkte) öffneten sich nun Räume für die Außenspieler, welche diese durchaus zu nutzen wussten. Ole Wendt (20 Punkte) erkannte die sich bietenden Räume und suchte entschlossen den Wurf; vor allem seine getroffenen Dreipunktwürfe im dritten Spielabschnitt gaben der BBG die Energie, die sie brauchten.

Als Maurice Gordon im vierten Viertel wieder auf dem Parkett stand, hatte sich die Dynamik des Spiels verändert. Die Herforder hatten nun die Kontrolle über die Partie zurückgewonnen und kämpften sich Stück für Stück wieder an die Spitze. Die zwei getroffenen Dreipunktwürfe von Dzemal Taletovic im letzten Spielabschnitt bescherten den Herfordern ihre erste Führung seit Beginn des zweiten Viertels. Auch der Dorstener Punktegarant wurde nun besser verteidigt als in der ersten Halbzeit. Die intensive Verteidigungsarbeit in Kombination mit dem sicheren Wurfhändchen der Herforder Flügelspieler bescherten der BBG nicht nur einen 15-0 Lauf, mit welchem auf 90:79 gestellte werden konnte, sondern ebnete letztlich auch den Weg zum 94:84 Heimsieg der Herforder.

„Die Jungs haben großartig gekämpft. Wo wir uns im letzten Spiel gegen Recklinghausen in schlechten Phasen schwer taten im Spiel zu bleiben, haben wir hier die Zähne zusammengebissen und weitergespielt. Die Umstellung in der Verteidigung haben gut gegriffen, jetzt schauen wir auf das nächste Spiel in Bonn.“, so Headcoach David Bunts nach dem ersten Herforder Heimsieg der Saison.


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BBG Herford - BG Dorsten 94:84
von Frank Fabek (BG Dorsten)

Am Ende bleibt die Belohnung aus – BG Dorsten mit starkem Auftritt in Herford

Das Resümee des Spiels der BG Dorsten bei der BBG Herford lässt sich mit einem Begriff umschreiben: Schade. Nach einem bärenstarken Auftritt konnten sich Willi Koehler und Co. in Herford nicht belohnen und mussten sich dem Gastgeber geschlagen geben.

Die BBG Herford hatte für Lukenda und sein Team bereits vor Spielbeginn eine Überraschung bereit. Neben den ohnehin spielstarken Imports Volkus, Taletovic und Zvinklys bot der Gastgeber mit dem US-Amerikaner Jordan Ratinho aus der NCCA I einen weiteren Neuzugang auf. Erstmal tief Luft holen war bei der BG Dorsten angesagt. Doch das Team von Franjo Lukenda schaltete schnell in „Herausforderung akzeptiert“-Modus um.

Das erste Viertel lief ganz nach dem Geschmack des Gastgebers. Nach einem 15-0 Lauf führte Herford mit 23:9 ehe das Lukenda Team zum Viertelende auf 25:17 verkürzen konnte. Die BG Dorsten kämpfte und konnte nach 5 Minuten auf 32:31 in zweiten Viertel weiter verkürzen. Dann setzten Willi Koehler und Co. zu einem unwiderstehlichen 13-0 Lauf an und drehten das Spiel zu einer 39:32 Führung aus Dorstener Sicht. Die 50:42 Führung der BG sorgte bei Gastgeber und Fans für erstaunen.

In der Halbzeitkabine feuerten Franjo Lukenda und Kapitän Willi Koehler das Team weiter an. Heute geht was, war der Tenor. Und das Team starte mit Vollgas in das dritte Viertel. Zur Mitte des Viertels konnte der Vorsprung auf +13 ausgebaut werden. Der Gastgeber wirkte zusehends nervös. unsportliche und technische Fouls gegen Herford reihten sich aneinander. Doch 4 Minuten vor Ende des dritten Viertel schien es so, als ob plötzlich eine andere Luft in der Halle wehte. Der Gastgeber spielte konzentrierter und aggressiver, baute den Vorsprung der Dorsten Punkt um Punkt ab und konnte zum Viertelende das Ergebnis beim Stand von 69:68 erneut zu ihren Gunsten drehen.

Lukenda und sein Team hielten jedoch dagegen und konnten im Schlussviertel nach 5 Minuten erneut beim Stand 74:79 in Führung gehen. Doch ein folgender 15-0 Lauf brachte Herford die 90:79 Führung und Willi Koehler und Co. war der Zahn gezogen. Die BG Dorsten versuchte in den Schlussminuten alles, doch das Spiel war entschieden. Mit 26:17 gewann Herford das letzte Viertel und am Ende die Partie mit 94:84.

Schade, die BG Dorsten war dran und hat es leider verpasst sich für die phasenweise erstklassige Vorstellung zu belohnen. Aber die Saison ist noch lang und die Belohnungen werden folgen.

Franjo Lukenda: „Ich kann an dieser Stelle wieder nur den Hut vor meinen Jungs ziehen. Wieder bieten wir einem absoluten Topteam der Liga lange Paroli. Am Ende reicht es leider nicht aber die Qualität der Herforder ist nun mal unbestritten. Wir dürfen einfach nicht den Fehler machen und den Kopf hängen lassen. Die Mannschaft spielt sehr häufig an ihrem Limit und das ist was für mich zählt. Wir haben uns entschieden den Weg mit jungen Spielern und nur einem Import zu gehen und da muss uns klar sein, dass dies keine Saison ist, wo wir uns nur an Siegen messen lassen dürfen.“


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TuS 59 HammStars - Telekom Baskets Bonn 2 72:62
von Petra Kostyszyn (TuS 59 HammStars)

Es ist vollbracht – die HammStars schlagen Bonn mit 72:62

Fans und Spieler strahlten, als die Partie gegen die Telekom Baskets Bonn 2 vorbei war. Endlich hatten die HammStars das geschafft, was in der vergangenen Saison noch an der Tagesordnung gewesen war, nämlich einen Sieg eingefahren und 2 Punkte auf der Habenseite verbucht.

Das Spiel begann gleich so, wie es sich die HammStars vorgestellt hatten. Das Team ging mit der Starting Five Fabek, Tolliver, Tota, Brummert und Kedis ins Spiel und erzielte die ersten zwei Zähler. Über ein 10:5 (5. Minute) ging es zum 20:11 am Ende des 1. Viertels. Von einer kurzen Phase Anfang des 2. Viertels, in der die HammStars die Zügel schleifen ließen und den Bonnern so die Gelegenheit gaben, in Führung zu gehen, erholte sich das heimische Team schnell und stellte die alten Verhältnisse wieder her.

Till Hornscheidt, heute wieder mit an Bord, dirigierte sein Team zusammen mit Konrad Tota geschickt nach vorn. Es gelangen gute Aktionen, sowohl unter dem Korb als auch aus mittlerer Distanz. Das Team spielte sehr mannschaftsdienlich und bediente oft den besser positionierten Mannschaftskameraden. Darreon Tolliver stopfte in der ersten Hälfte gleich zweimal den Ball in den Bonner Korb und hatte mit seinen 16 Punkten am Ende einen großen Anteil am Ergebnis. Auch „Dreier-Spezialist“ Jason Fabek punktete heute mehr aus dem Zweier-Bereich und steuerte 18 Punkte zu. Im letzten Viertel wurde es noch einmal spannend, als die Bonner ihre Chancen besser nutzten. Die HammStars ließen sich aber den Sieg nicht mehr aus den Händen nehmen und gewannen verdient.

Headcoach Rosic zeigte sich nach dem Spiel erleichtert, dass sein Team die ersten Punkte einfahren konnte. „Wir freuen uns sehr, dass es heute endlich geklappt hat. In den letzten Spielen haben wir schon gezeigt, dass wir mit anderen Teams mithalten können, konnten das aber noch nicht in Punkte umwandeln. Am nächsten Wochenende geht es zum Tabellenführer nach Grevenbroich, wo mit den Elephants ein großer Brocken auf uns wartet. Wir müssen in der kommenden Woche konzentriert bleiben und im Training weiter an uns arbeiten.“


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TuS 59 HammStars - Telekom Baskets Bonn 2 72:62
von Pascal Gediga (Telekom Baskets Bonn)

Gebrauchter Tag für die 2. Herren

Mit einem besonders offensiv gebrauchten Tag verlor die Baskets-Zweitvertretung bei Mitaufsteiger TuS 59 HammStars mit 62:72 (11:23, 20:17, 10:14, 21:18). Nach sechs Spieltagen und zwei Siegen steht die Mannschaft von Trainer Savo Milovic damit aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz in der 1. Regionalliga West.

Der Start in die Partie verlief noch vielversprechend, Philipp Gruber traf im zweiten Bonner Angriff den Dreier zur 3:2-Führung. Dann zogen die Hausherren jedoch mit physischer Defense und einigen gelungenen Offensivaktionen davon und gingen mit einer zweistelligen Führung in die Viertelpause (11:23, 10. Minute). Im zweiten Viertel fanden die Baskets endlich Zugriff auf das Spiel und glichen innerhalb weniger Minuten mit einem 12:0-Lauf zum 23:23 aus. Nun entwickelte sich zunächst eine offene Partie auf Augenhöhe (31:31). Mit einem schmerzhaften 9:0-Lauf enteilten die HammStars zur Pause dann aber wieder (31:40, 20.).

Die neun angereisten Baskets-Spieler waren voller Tatendrang, nach dem Seitenwechsel erneut eine Aufholjagd zu starten und das Spiel nun endlich an sich zu reißen. Doch immer wieder standen dem möglichen Comeback die sehr physische Gangart der Gastgeber, unnötige Ballverluste und schwache Wurfquoten im Weg. Per Buzzerbeater erhöhten die Hausherren zum Ende des dritten Viertels dann sogar auf 13 Punkte Vorsprung (41:54, 30.).

Immer wieder hätten die Baskets die Chance gehabt, mit teilweise offenen Würfen wieder voll im Spiel zu sein, doch der Ball wollte an diesem Abend einfach nicht durch den Korb. Hinzu kamen weiterhin zu viele einfache Ballverluste und insgesamt zu schwaches Rebounding. Zwei Minuten vor Schluss war das Spiel beim Stand von 52:70 dann gelaufen. Trotzdem kämpfte die junge Bonner Truppe bis zum Ende um jeden Punkt. Dann fielen plötzlich auch noch zwei Distanzwürfe durch Philipp Gruber durch den Korb, die für eine Aufholjagd zwar zu spät kamen, das Endergebnis mit 62:72 für einen möglichen direkten Vergleich im späteren Saisonverlauf aber noch erträglich gestaltete.


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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von den HammStars. Dankeschön.

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